Wer ist betroffen?

 

Rosacea (früher auch Kupferrose oder Kupferfinne genannt) tritt erstmalig meistens im dritten oder vierten Lebensjahrzehnt auf, manchmal durchaus auch früher. Menschen, die unter dem 30. Lebensjahr an Rosacea erkranken, leiden teilweise an Sonderformen. So können z. B. auch junge, schwangere Frauen von der Hautkrankheit betroffen sein, die sich unter anderem durch flüchtige, anfallartige Rötungen und leicht reizbare Haut im Gesicht bemerkbar machen kann.

An Rosacea kann jeder erkranken. Dennoch gibt es bestimmte persönliche Merkmale, die eine Rosacea begünstigen.

Helle Haut, höheres Rosacea-Risiko

Personen mit heller Haut haben ein erhöhtes Risiko, an Rosacea zu erkranken. Deshalb kommt die Krankheit in Nordeuropa häufiger vor als im Süden Europas. Die Rosacea wird daher auch als „Fluch der Kelten“ bezeichnet. Vor allem der sogenannte Hauttyp 1, der sich durch eine sehr helle Hautfarbe, rötliches oder hellblondes Haar, blaue, grüne oder hellgraue Augen, Sommersprossen und eine Neigung zu Sonnenbrand auszeichnet, begünstigt die Entstehung einer Rosacea.

Rosacea – eine Frauenkrankheit?

Rosacea betrifft Frauen wohl etwas häufiger. Doch auch Männer verschont die Hautkrankheit nicht: Sie haben zwar etwas seltener Rosacea, leiden jedoch im Krankheitsfall teilweise unter anderen Symptomen, wie zum Beispiel einem sogenannten „Phym“, das z. B. als Rhinopyhm auf der Nase auftritt. Zudem erkranken Männer meist erst ab einem höheren Lebensalter, die Symptome treten ab dem 50. Lebensjahr deutlich häufiger auf.

Rosacea – auch eine „prominente“ Krankheit

Rosacea macht auch vor Stars und prominenten Politikern nicht halt: So sind zum Beispiel Bill Clinton, die Schauspielerinnen Renée Zellweger und Cynthia Nixon sowie die Sängerin Mariah Carey betroffen. Aber auch historische Persönlichkeiten wie der Maler Rembrandt haben offenkundig unter Rosacea gelitten. Scheinen manche Stars ihre Hautprobleme gut zu verstecken, so gehen andere offensiv mit ihrer Hautkrankheit um. Denn sie wissen: Gegen die Erkrankung gibt es wirksame Therapien.


facebook Twitter Youtube
facebook Twitter Youtube