Faktencheck bei Rosacea

Galderma Factsheet Faktencheck Rosacea

4 Millionen Patienten

In Deutschland leiden ca. 4 Millionen Menschen an Rosacea. Doch viele realisieren nicht, dass sie eine chronische Hautkrankheit haben. Die Folge: Die wenigsten Betroffenen befinden sich in hautärztlicher Behandlung. 
 

Nicht ansteckend

Rosacea ist nicht ansteckend. Durch Umarmungen oder Berührungen ist Rosacea also nicht auf andere Menschen übertragbar – auch nicht, wenn Betroffene an deutlich sichtbaren entzündlichen Papeln und Pusteln leiden.

Vererbbar

Es gibt eine erbliche Veranlagung für Rosacea. Bei vielen Betroffenen litten schon die Eltern oder Großeltern an anhaltenden Rötungen und erweiterten Äderchen im Gesicht; oder der Vater bzw. Großvater hatte die Rosacea-typische „Knollennase“. Vor allem Menschen mit dem sogenannten Hauttyp 1 (sehr helle Hautfarbe, rötliches oder hellblondes Haar, blaue, grüne oder hellgraue Augen, Sommersprossen und Neigung zu Sonnenbrand) haben ein erhöhtes Risiko, an Rosacea zu erkranken.

Frauen und Männer sind betroffen

Rosacea betrifft Frauen etwas häufiger, doch auch Männer verschont die Hautkrankheit nicht. Sie haben zwar seltener Rosacea, leiden jedoch teilweise unter anderen Symptomen, wie dem sogenannten Rhinopyhm auf der Nase („Knollennase“). Zudem erkranken Männer meist erst im höheren Lebensalter ab dem 50. Lebensjahr.

Nicht heilbar

Rosacea ist eine chronische Erkrankung, die nicht heilbar ist. Aber eine gezielte medizinische Behandlung und ein angepasster Lebensstil können die Symptome deutlich lindern oder ganz verschwinden lassen, d. h. starke Gesichtsrötungen sowie Papeln und Pusteln heilen ab und die Häufigkeit der Krankheitsschübe verringert sich. Dafür muss regelmäßig ein Hautarzt aufgesucht werden, um eine individuell passende Therapie abzustimmen.

Gut behandelbar

Der wichtigste Schritt zur Linderung der Rosacea-Symptome ist der regelmäßige Besuch beim Hautarzt. Nur ein Dermatologe kann die Rosacea eindeutig feststellen und eine speziell auf die auftretenden Symptome abgestimmte medizinische Behandlung einleiten. Für den Erfolg der Therapie ist entscheidend, dass die Medikamente konsequent angewendet werden und die Behandlung auch dann fortgesetzt wird, wenn sich das Hautbild verbessert hat. Viele Patienten haben mit der richtigen und konsequent durchgeführten Therapie die Chance, erscheinungsfrei zu werden.

Keine Diät notwendig

Rosacea-Betroffene müssen keine spezielle Diät halten. Wichtig ist nur, dass die als „Triggerfaktoren“ wirkenden Nahrungsmittel bekannt sind – und diese gemieden werden bzw. nur eingeschränkt verzehrt werden. Jeder Betroffene reagiert unterschiedlich (stark) auf einzelne Auslöser. Dies gilt auch für alkoholische Getränke. Hier sollte überprüft werden, ob die Haut den gelegentlichen Genuss verträgt.
 

Rosacea-Tagebuch sollte geführt werden

Hautärzte empfehlen allen Patienten, ein Rosacea-Tagebuch zu führen, um die persönlichen Rosacea-Auslöser herauszufinden. Hierzu gibt es die App „Rosacea-Tagebuch“ für iOS und Android (Weitere Infos hier: http://www.rosacea-info.de/rosacea-app). In dem Tagebuch wird notiert, wann ein Schub aufgetreten ist und was unmittelbar davor gegessen, getrunken oder getan wurde.
 

Sport ist erlaubt

Regelmäßige Bewegung ist wichtig für ein gesundes Herz-Kreislauf-System und für eine gesunde Haut. Rosacea-Betroffene sollten prüfen, wie stark der aktuelle Sport die Durchblutung anregt und welche Folgen das für die Haut hat. Wenn nach einer anspruchsvollen Sporteinheit (z. B. Tennis, Joggen, Power-Workout) starke Rötungen auftreten, die lange anhalten, sollten Betroffene in Zukunft weniger anstrengende Sportarten (z. B. Nordic Walking, Schwimmen, Yoga) bevorzugen. Wichtig ist auch, leichte Kleidung zu tragen und in gut belüfteten Räumen Sport zu machen.
 

Kosmetik und Hautpflege sorgsam aussuchen

Auch Rosacea-Patienten dürfen sich schminken. Sie sollten leichte Make-ups verwenden, die für sensible Gesichtshaut geeignet sind und einen hohen Wasseranteil haben. Außerdem sollten Betroffene darauf achten, dass keine reizenden Substanzen wie Alkohol, Duftstoffe, Menthole oder Anti-Aging-Wirkstoffe enthalten sind. Auch Make-ups für unreine Haut sind ungeeignet, da sie oft Salicylsäure enthalten und nicht bei empfindlicher Rosacea-Haut zu empfehlen sind. Einen Einkaufsführer für geeignete Pflegeprodukte gibt es hier.
 

Sonne meiden

UV-Strahlung ist einer der Hauptauslöser von Rosacea-Symptomen. Betroffene sollten sich daher möglichst wenig der direkten Sonnenstrahlung aussetzen bzw. immer für ausreichenden Sonnenschutz sorgen, wenn sie sich im Freien aufhalten. Die Sonnenschutzprodukte sollten einen Lichtschutzfaktor (LSF) von 25 bis 50+ haben und auch gegen UVA-Strahlung wirksam sein. Produkte mit Zusatz- und Duftstoffen sollten gemieden werden, um die empfindliche Haut nicht noch mehr zu reizen. Der Sonnenschutz muss immer schon drinnen aufgetragen werden, bevor es nach draußen geht und regelmäßig aufgefrischt werden
 

Neue App „Rosacea-Tagebuch“ jetzt verfügbar

Um individuelle Rosacea-Auslöser kennenzulernen und langfristig vorbeugen zu können, sollten betroffene Männer wie Frauen ein Rosacea-Tagebuch führen. Die neue praktische App „Rosacea-Tagebuch“ dazu gibt es im iOS App Store und im Google Play Store: http://www.rosacea-info.de/rosacea-app. Sie hilft Rosacea-Patienten, ihre Auslöser zu dokumentieren und somit zu lernen, besser mit der Erkrankung umzugehen.

Rosacea-Newsletter für aktuelle Infos und Tipps. Melden Sie sich an!

Neuigkeiten rund um das Thema Rosacea bietet auch der „Rosacea-Newsletter“. Zuverlässig, kompakt und aktuell erhalten die Abonnenten per E-Mail regelmäßig Nachrichten von „Aktiv gegen Rosacea“ inklusive praktischer Tipps zum Umgang mit der Hautkrankheit. Den „Rosacea-Newsletter“ können Sie ganz einfach abonnieren: Tragen Sie unter newsletter.rosacea-info.de/anmeldung Ihre E-Mail-Adresse ein und bleiben Sie immer gut informiert! 
Mehr Informationen gibt es auch auf der Website von „Aktiv gegen Rosacea“ , bei Facebook,  YouTube und Instagram.

Über Rosacea

Rosacea (Rosazea) ist eine chronische Entzündung der Haut. Die charakteristischen Hautveränderungen (Rötungen, sichtbare Blutgefäße, Papeln und Pusteln) befinden sich vor allem in der Gesichtsmitte (Stirn, Nase, Wangen und Kinn). Meist tritt die Krankheit erstmals zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auf, ist aber am häufigsten bei Männern und Frauen ab 30 Jahren zu beobachten. Gesichtsröte, die durch Auslöser wie Sonne, Sport, Alkohol, Wetterumschwünge und heißes Duschen begünstigt wird, hat häufig einen negativen Einfluss auf das Sozialleben der Patienten. Stechende, brennende und empfindliche Haut und Unverträglichkeit von Kosmetika treten häufig auf, manchmal sind auch die Augen von Rosacea betroffen: Sie werden rot, trocken und jucken.
Die Ursache von Rosacea ist noch ungeklärt. Experten gehen davon aus, dass vielfältige Faktoren für die Hautkrankheit verantwortlich sind. Eine zentrale Rolle bei der Entstehung kommt nach heutigem Verständnis unter anderem lokalen Entzündungsreaktionen sowie einer Störung im angeborenen Immunsystem zu. Rosacea kann bis heute nicht geheilt werden, aber Medikamente zum Auftragen und Einnehmen sowie Laser-Behandlungen können die Symptome verringern. Patienten sollten außerdem ihre „Trigger“ meiden sowie Sonnenschutzmittel (LSF 30-50+) und sanfte Pflegeprodukte nutzen. Eine frühe Diagnose und Therapie der Erkrankung kann außerdem den Verlauf abmildern. Betroffene, die mehr über Rosacea erfahren möchten, oder vermuten, an der Hauterkrankung zu leiden, können sich auf www.rosacea-info.de ausführlich informieren. Die Seite gibt einen Überblick über Rosacea, die Trigger und Symptome sowie zusätzliche Informationen zur Krankheit.

Über „Anhaltende Gesichtsrötungen – Aktiv gegen Rosacea“

Rund 10 Millionen Deutsche leiden unter Rosacea. Doch viele wissen nicht, dass sie selbst, Angehörige oder Freunde von der Hauterkrankung betroffen sind. Um dies zu ändern, hat die Galderma Laboratorium GmbH zusammen mit dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V. und der Deutschen Rosazea Hilfe e.V. die deutschlandweite Aufklärungskampagne „Anhaltende Gesichtsrötungen – Aktiv gegen Rosacea“ ins Leben gerufen. Diese verfolgt mittlerweile im zehnten Jahr erfolgreich ihre Ziele: Gut informierte Rosacea-Patienten, die dank ihres Wissens eine frühzeitige Behandlung erhalten und den Alltag mit der Erkrankung besser meistern können, sowie mehr Verständnis für die Krankheit in der Öffentlichkeit. 
Unter www.rosacea-info.de finden Ratsuchende und Interessierte ein breites Informationsangebot zu Ursachen, Diagnose und Therapie der Rosacea, zahlreiche Serviceangebote (zum Beispiel Hautarzt-Suche, Rosacea-Schnelltest) sowie praktische Tipps von Dermatologen und Kosmetik-Experten zum Umgang mit der Krankheit im Alltag. Regelmäßige News sowie die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Rosacea-Patienten bietet „Aktiv gegen Rosacea“ mit einem eigenen Blog und einer Facebook-Seite, wo Deutschlands größte Rosacea-Community im täglichen Dialog aktiv ist. Auch bei YouTube und Instagram ist die Kampagne vertreten.

Über Galderma

Galderma, das weltweit größte unabhängige, globale Dermatologieunternehmen, wurde 1981 gegründet. Es ist heute in über 100 Ländern mit einem umfangreichen Produktportfolio an verschreibungspflichtigen und OTC Arzneimitteln, ästhetischen Lösungen sowie Pflege- und Kosmetikprodukten vertreten. Das Unternehmen arbeitet weltweit mit medizinischen Fachkräften zusammen, um die Bedürfnisse der Menschen zur Gesunderhaltung der Haut über die Spanne ihres gesamten Lebens zu erfüllen. Galderma ist führend in der Forschung und Entwicklung wissenschaftlich definierter und medizinisch erprobter Lösungen für die Haut. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.galderma.de.

Galderma Pressekontakt
Antje Saßenberg
Communication & Congress Manager DACH
Galderma Laboratorium GmbH
Toulouser Allee 23a, D- 40211 Düsseldorf 
Telefon: +49 211 58601-4243 Fax +49 211 9367 8811 
E-Mail: antje.sassenberg@galderma.com