Rosacea unbedingt behandeln

Rosacea ist für jedermann sichtbar, und Betroffene werden immer wieder mit teils unangebrachten Reaktionen ihrer Umwelt konfrontiert. Diese Vorurteile können zu einer erheblichen emotionalen Belastung führen, die häufig unterschätzt wird.[1] Viele Betroffene werden von der Gesellschaft ausgeschlossen oder grenzen sich selbst aus.[2, 3] Ohne Diagnose und richtige Behandlung durch den Hautarzt können sich nicht nur die Symptome verschlimmern, sondern auch die psychosozialen Folgen. Eine individuelle und konsequente Rosacea-Therapie ist daher sehr wichtig: Denn nur wenn die Rosacea-Symptome möglichst komplett abheilen (Hautzustand CLEAR), können sich Patienten im wahrsten Sinne des Wortes „in ihrer Haut wieder wohl fühlen“.

Emotionale Bürde Rosacea

Die psychosozialen Auswirkungen der Rosacea sind vielfältig und oft folgenschwer (siehe Abbildung). Betroffene leiden an Angstgefühlen und Scham oder haben ein schwaches Selbstwertgefühl. Die auffälligen Rosacea-Symptome und die Ausgrenzung der Gesellschaft können dazu führen, dass Patienten nur noch eingeschränkt arbeitsfähig sind, soziale Verpflichtungen absagen oder öffentliche Kontakte ganz meiden.[2] 

Psychosoziale Folgen der Rosacea

Patienten mit Rosacea haben folgendes berichtet [1]
Angstgefühle
Schwaches Selbstwertgefühl und geringes Selbstvertrauen
Scham
Eingeschränkte Arbeitsfähigkeit
Sagen soziale Verpflichtungen ab
Vermeiden öffentliche Kontakte

Angstgefühle aufgrund der Rosacea veranlassen manche Patienten dazu, sich zurückzuziehen und soziale Kontakte zu vermeiden.[1]

Fehlendes Wissen zu Rosacea in der Öffentlichkeit ist für viele Patienten ein zusätzliches Problem. Betroffene werden oft fälschlicherweise als Menschen mit schlechter Gesundheit oder mangelnder Hygiene sowie als Alkoholiker angesehen.[1]

Fehlendes Wissen zu Rosacea in der Öffentlichkeit ist für viele Patienten ein zusätzliches Problem. Betroffene werden oft fälschlicherweise als Menschen mit schlechter Gesundheit oder mangelnder Hygiene sowie als Alkoholiker angesehen.[1]

[1] Literatur: 1. Baldwin HE. Dermatologist. April 2012. Suppl.

Außerdem sind Rosacea-Patienten seltener in Beziehungen [2]: Studien belegen, dass Menschen mit Rosacea – nur basierend auf dem ersten Eindruck – weniger für eine mögliche Freundschaft bzw. Beziehung in Frage kommen, als Personen ohne Gesichtsröte.[3] Auch im beruflichen Umfeld haben Rosacea-Patienten mit Hindernissen zu kämpfen, da manche Arbeitgeber Personen ohne im Gesicht sichtbare Symptome bevorzugt einstellen.[3]

Lebensqualität verbessern durch konsequente Rosacea-Behandlung

Diese Einschränkungen in der Lebensqualität können vermieden werden, wenn Patienten „CLEAR“ sind.[4] CLEAR bezeichnet in der Rosacea-Therapie den Zustand von vollständig Symptom-freier Haut bei Rosacea. Patienten weisen keinerlei Papeln und Pusteln oder Rötungen mehr auf. Dieses Therapieziel sollten Patienten gemeinsam mit ihrem Hautarzt anstreben. Denn wer CLEAR ist, fühlt sich deutlich wohler in seiner Haut, wird von der Gesellschaft nicht mehr ausgegrenzt und kann sowohl beruflich als auch privat wieder ein normales Leben führen.

Literatur:
[1] Huynh TT. Am Health Drug Benefits. 2013; 6(6):348-354.
[2] Baldwin HE. Dermatologist. April 2012. Suppl. 
[3] Daten liegen vor. Galderma Umfrage „Face Values: Global Perceptions“ 2013
[4] Webster G, et al. Defining treatment success in rosacea as ‘clear’ may provide multiple patient benefits:
results of a pooled analysis. J Dermatology Treat. 2017; 4: 1–6.


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