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Diagnose Rosacea – Das müssen Sie jetzt wissen


Fakten und Tipps zur chronischen Hautkrankheit

Düsseldorf – 11. August 2020 – Sie leiden seit einiger Zeit unter Gesichtsrötungen und entzündlichen Hautstellen? Sie waren beim Hautarzt und er hat bei Ihnen eine Rosacea diagnostiziert? Sie sind nicht alleine, denn rund 10 Millionen Menschen in Deutschland sind von Rosacea betroffen. Allerdings ist vielen nicht bewusst, dass ihre ständig gerötete Gesichtshaut eine chronische Hautkrankheit ist. Das Tückische daran: Betroffene werden oft völlig unerwartet von einem Krankheitsschub überrascht. Da Rosacea-Symptome mitten im Gesicht auftreten und für jedermann sichtbar sind, leiden viele Patienten auch seelisch unter der Krankheit. Doch obwohl Rosacea nicht heilbar ist, können Sie selbst viel dafür tun, um sie in den Griff zu bekommen. Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten zur Krankheit und helfende Tipps für den Alltag zusammengefasst. Zudem bietet die Kampagne „Aktiv gegen Rosacea“ ausführliche Informationen im Internet.

Die Rosacea-Symptome 

Bei Rosacea sind die feinen Äderchen der Gesichtshaut geweitet (Teleangiektasien), was zur Rötung an Wangen, Nase, Kinn und/oder Stirn führt. Entzündungen können zusätzlich Knötchen (Papeln) und Eiterpickel (Pusteln) hervorrufen. Vor allem bei Männern kann es zu einer knotigen Verdickung der Nase kommen, dem Rhinophym, auch bekannt als "Knollennase".

Was ist die Ursache von Rosacea?

Die Ursachen von Rosacea sind bislang nicht genau geklärt. Vermutet wird u. a. eine Immunreaktion gegen Demodex-Milben. Diese sind bei fast allen Menschen auf der Haut zu finden, bei Rosacea-Betroffenen jedoch in verstärktem Maße. Papeln und Pusteln sind Anzeichen einer Entzündung. Die in die betroffenen Hautareale einwandernden Abwehrzellen schütten Botenstoffe aus, die dazu führen, dass sich die Gefäße weiten. Darüber hinaus teilen sich die Zellen von Bindegewebe und Talgdrüsen als Folge der Entzündung übermäßig oft, sodass die Haut verdickt und grobporig wirkt. Auch genetische Faktoren spielen eine Rolle, denn viele Betroffene haben Familienmitglieder, die ebenfalls erkrankt sind.

Vielfältige Auslöser der Rosacea

Verschiedene Auslöser (Trigger) können bei Rosacea-Patienten neue Krankheitsschübe verursachen. Hierzu zählen UV-Strahlung, Alkohol, scharfe Gewürze, körperliche Anstrengung, Stress, Kälte und Hitze sowie ungeeignete Hautpflegeprodukte. Betroffene sollten ihre persönlichen Krankheitsauslöser immer im Blick haben. Hierfür gibt es die App „Rosacea-Tagebuch“, die im App Store oder bei Google Play kostenlos auf das Smartphone geladen werden kann. Damit können Daten zur Erkrankung einfach mobil erfasst werden, z. B. Hautzustand, Auslöser, Pflegeprodukte und Medikamente. Auch für den Hautarztbesuch ist ein gut geführtes Rosacea-Tagebuch eine wertvolle Unterstützung. Die langfristige Dokumentation der persönlichen Rosacea-Daten hilft dem Hautarzt, die individuelle Krankheitsbelastung des Patienten besser zu verstehen, sodass er eine speziell abgestimmte Therapie empfehlen kann.

So wird Rosacea behandelt

Rosacea ist nicht heilbar. Doch eine gezielte medizinische Behandlung und ein angepasster Lebensstil können die Symptome lindern und die Häufigkeit der Krankheitsschübe deutlich verringern. Mit modernen Medikamenten haben viele Patienten sogar die Chance, erscheinungsfrei zu werden. Diesen Hautzustand nennt man „clear“. Wichtig hierfür: Gehen Sie regelmäßig zum Hautarzt. Denn nur der Dermatologe kann eine auf Ihre Symptome abgestimmte Therapie auswählen und neuere Medikamente verordnen, die eine bessere Wirkung zeigen können. Dabei gibt es äußerlich anzuwendende Arzneimittel, die gezielt gegen die Rötungen wirken, sowie antientzündlich wirkende Lotionen, Cremes und Gele gegen Papeln und Pusteln. Ist die Rosacea weiter fortgeschritten, kann die äußerliche Behandlung durch die Einnahme von Kapseln ersetzt oder ergänzt werden. Neuartige Therapie-Konzepte verwenden niedrig dosierte, sonst als Antibiotika angewendete Wirkstoffe. Diese wirken auf Grund der geringen Dosis und einer verzögerten Freisetzung im Körper nicht mehr antibiotisch, sondern rein antientzündlich gegen die Rosacea-Symptome.

Tipps für die Hautpflege bei Rosacea

Auch die richtige Hautpflege kann dabei unterstützen, Rosacea-Symptome mildern. Die wichtigsten Tipps in Kürze: Das Gesicht morgens und abends mit lauwarmen Wasser und/oder milder, seifenfreier Waschlotion sanft reinigen. Durchblutungsfördernde Zusatzstoffe in Pflegeprodukten, wie z. B. Alkohol, Menthol, Hyaluronsäure und Kampfer, vermeiden. Das vom Hautarzt verordnete Rosacea-Medikament täglich auftragen – direkt nach der Gesichtsreinigung und vor der Hautpflege. Die Haut ganzjährig vor der Sonne schützen durch Tagespflege oder Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30-50+ aus der Apotheke. Darüber hinaus lassen sich Rötungen mit speziellen Kosmetika in Grün- oder Hauttönen abdecken, und eine besondere Gesichtsmassage (nach Sobeye) kann helfen, Schwellungen zu reduzieren.
 

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Mehr Informationen gibt es auch auf der Website von „Aktiv gegen Rosacea“ , bei Facebook,  YouTube und Instagram.

Über Rosacea

Rosacea (Rosazea) ist eine chronische Entzündung der Haut. Die charakteristischen Hautveränderungen (Rötungen, sichtbare Blutgefäße, Papeln und Pusteln) befinden sich vor allem in der Gesichtsmitte (Stirn, Nase, Wangen und Kinn). Meist tritt die Krankheit erstmals zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auf, ist aber am häufigsten bei Männern und Frauen ab 30 Jahren zu beobachten. Gesichtsröte, die durch Auslöser wie Sonne, Sport, Alkohol, Wetterumschwünge und heißes Duschen begünstigt wird, hat häufig einen negativen Einfluss auf das Sozialleben der Patienten. Stechende, brennende und empfindliche Haut und Unverträglichkeit von Kosmetika treten häufig auf, manchmal sind auch die Augen von Rosacea betroffen: Sie werden rot, trocken und jucken.
Die Ursache von Rosacea ist noch ungeklärt. Experten gehen davon aus, dass vielfältige Faktoren für die Hautkrankheit verantwortlich sind. Eine zentrale Rolle bei der Entstehung kommt nach heutigem Verständnis unter anderem lokalen Entzündungsreaktionen sowie einer Störung im angeborenen Immunsystem zu. Rosacea kann bis heute nicht geheilt werden, aber Medikamente zum Auftragen und Einnehmen sowie Laser-Behandlungen können die Symptome verringern. Patienten sollten außerdem ihre „Trigger“ meiden sowie Sonnenschutzmittel (LSF 30-50+) und sanfte Pflegeprodukte nutzen. Eine frühe Diagnose und Therapie der Erkrankung kann außerdem den Verlauf abmildern. Betroffene, die mehr über Rosacea erfahren möchten, oder vermuten, an der Hauterkrankung zu leiden, können sich auf www.rosacea-info.de ausführlich informieren. Die Seite gibt einen Überblick über Rosacea, die Trigger und Symptome sowie zusätzliche Informationen zur Krankheit.

Über „Anhaltende Gesichtsrötungen – Aktiv gegen Rosacea“

Rund 10 Millionen Deutsche leiden unter Rosacea. Doch viele wissen nicht, dass sie selbst, Angehörige oder Freunde von der Hauterkrankung betroffen sind. Um dies zu ändern, hat die Galderma Laboratorium GmbH zusammen mit dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V. und der Deutschen Rosazea Hilfe e.V. die deutschlandweite Aufklärungskampagne „Anhaltende Gesichtsrötungen – Aktiv gegen Rosacea“ ins Leben gerufen. Diese verfolgt mittlerweile im zehnten Jahr erfolgreich ihre Ziele: Gut informierte Rosacea-Patienten, die dank ihres Wissens eine frühzeitige Behandlung erhalten und den Alltag mit der Erkrankung besser meistern können, sowie mehr Verständnis für die Krankheit in der Öffentlichkeit. 
Unter www.rosacea-info.de finden Ratsuchende und Interessierte ein breites Informationsangebot zu Ursachen, Diagnose und Therapie der Rosacea, zahlreiche Serviceangebote (zum Beispiel Hautarzt-Suche, Rosacea-Schnelltest) sowie praktische Tipps von Dermatologen und Kosmetik-Experten zum Umgang mit der Krankheit im Alltag. Regelmäßige News sowie die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Rosacea-Patienten bietet „Aktiv gegen Rosacea“ mit einem eigenen Blog und einer Facebook-Seite, wo Deutschlands größte Rosacea-Community im täglichen Dialog aktiv ist. Auch bei YouTube und Instagram ist die Kampagne vertreten.

Über Galderma

Galderma, das weltweit größte unabhängige, globale Dermatologieunternehmen, wurde 1981 gegründet. Es ist heute in über 100 Ländern mit einem umfangreichen Produktportfolio an verschreibungspflichtigen und OTC Arzneimitteln, ästhetischen Lösungen sowie Pflege- und Kosmetikprodukten vertreten. Das Unternehmen arbeitet weltweit mit medizinischen Fachkräften zusammen, um die Bedürfnisse der Menschen zur Gesunderhaltung der Haut über die Spanne ihres gesamten Lebens zu erfüllen. Galderma ist führend in der Forschung und Entwicklung wissenschaftlich definierter und medizinisch erprobter Lösungen für die Haut. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.galderma.de.


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Pressekontakt

Galderma Pressekontakt
Antje Saßenberg
Communication & Congress Manager DACH
Galderma Laboratorium GmbH
Toulouser Allee 23a, D- 40211 Düsseldorf 
Telefon: +49 211 58601-4243 Fax +49 211 9367 8811 
E-Mail: antje.sassenberg@galderma.com


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