Lotion, Creme, Gel

Je nach Ausprägung Ihrer Rosacea sowie in Abhängigkeit der Symptome empfiehlt sich eine äußerliche Behandlung. Es gibt sowohl spezielle äußerlich anzuwendende Arzneimittel, die gezielt gegen die Rötungen wirken, als auch antientzündlich wirkende  Lotionen, Cremes und Gele, um die Papeln und Pusteln in den Griff zu bekommen.
Medikamente zur äußerlichen Anwendung sind meist gut verträglich und können z. T. auch über mehrere Monate oder länger eingesetzt werden.

Der Behandlungserfolg ist größer, wenn Sie die Medikamente nach genauer Anleitung Ihres Hautarztes anwenden:

  • Setzen Sie die Behandlung nicht eigenständig oder frühzeitig ab, z. B. wenn sich erste Besserungen zeigen.
  • Falls sich Unverträglichkeiten zeigen, sprechen Sie mit Ihrem Hautarzt.
  • Lagern Sie die Medikamente wie auf der Packungsbeilage beschrieben.
  • Wichtig ist, dass Sie während einer äußerlichen medikamentösen Therapie darauf achten, das Arzneimittel als erstes aufzutragen und es gut einziehen zu lassen, bevor Sie Make-up & Co. verwenden. Nach einer angemessenen Wartezeit ist es durchaus in Ordnung, Kosmetika zu verwenden. Diese beeinträchtigen dann auch nicht die Wirkung der Medikamente. Sie sollten allerdings darauf achten, kosmetische Produkte speziell für empfindliche Haut zu benutzen, die keine reizenden oder durchblutungsfördernden Zusatzstoffe enthalten. Auch Kosmetika für unreine Haut sind bei Rosacea nicht ratsam. Lassen Sie sich bezüglich geeigneter Produkte auch von Ihrem Hautarzt oder Ihrer Kosmetikerin beraten.
  • Suchen Sie Ihren Hautarzt auf, wenn sich Ihre Rosacea-Symptome verstärken. Dann kann es hilfreich sein, die äußerliche Behandlung durch Medikamente zur Einnahme zu ergänzen oder zu ersetzen.

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